Sonntag, 18. März 2012

Frühling wird immer teuerer

Schloss Pillnitz / Bild: Wikipedia
Heraus zur Spazier-Demo gegen Eintrittsgebühren im Pillnitzer Schloss-Park!
(rh) 1813-1814 gab der russische Generalgouverneur Fürst Repnin-Wolkonski den Grossen Garten und die Brühlsche Terrasse für die Öffentlichkeit frei - ohne ein "Eintrittsbillett" zu verlangen. 199 Jahre später beginnt der Freistaat (zu deutsch: die Republik) mit dem Abkassieren. Schöne neue Zeit!

Selbst der Frühling wird immer teuerer
meint Kreisrätin Dagmar Gorek

(Fraktion DIE LINKE
 im Kreistag Meissen)
Das schöne Wetter lockt dieses Wochenende viele Dresdner und auch Bürger aus der näheren Umgebung in den Landschaftspark Pillnitz. Sie wollen Abschied nehmen von ihrem Volkspark. Ab April 2012 sollen 8 der 10 Türen des Parks verschlossen bleiben und ein Eintrittsgeld verlangt werden.
Kultur, Bildung und Erholung werden vor allem für Familien, ältere Menschen und Kinder in unserem Land immer teurer. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative Schlosspark Pillnitz. Sie ruft auf zum Protest- Spaziergang. Heute, am 18.03.12 um 15.00 Uhr ist Treffpunkt am Parkplatz des Schlosshotels.

Sonntag, 29. Januar 2012

Das Baba-Jaga-Universum schlägt wieder zu.


Mit allen Hühnerbeinen fest im Leben - jedenfalls beinahe:

Wovor hat die Hexe Baba Jaga sich bisher immer gedrückt? Richtig, vor Wasser! Sieht man auf den ersten Blick. Und ausgerechnet im vierten Teil führt sie ein böser Mix aus Wetterunbilden (Klimawandel gar?) und Privatangelegenheiten ins Reich des Zaren Wasserwirbel.

Kampfkarpfen, Bulimiequalle und ein Haufen anderer schräge Fische und sonstiger Wassertiere werden ihr möglichstes tun, die Hexe in den Wahnsinn zu treiben.
Entwurf Zar Wasserwirbel

Doch Baba Jaga wäre nicht Baba Jaga, wenn sie nicht mit grinsender Hinterlist und raffinierter Senfgurkentaktik versuchen würde, ihre röchelnde Hakennase aus dem infernalischen Tief zu recken.

Eine Blubberschlabberschlammschlachtkomödie für Jung und Alt, die früher oder später Wellen schlagen wird ...
Quak, der Ministerfrosch


Ranhalten lohnt sich - trotz zweier Zusatzvorstellungen ist das Stück schon jetzt so gut wie ausverkauft.

Diese Hexe zieht die Dresdner irgendwie magisch an …

3. bis 26. Februar + 4. bis 7. April | Comödie Dresden
Karten ab 18 € unter 0351.866410 oder

Dienstag, 24. Januar 2012

Krankenhäuser - Eigenbetrieb oder GmbH?

Nun sollen die armen Dresdner entscheiden ...

Wer gegen "das Böse" ist, stimmt mit JA.
[Bundesrepublik]
Vorab eine polit-ökonomische Erklärung der Bundesärztekammer (BÄK) - wer hätte das einmal gedacht ...:
"Das deutsche Gesundheitswesen kann historisch als einer der letzten gesellschaftlichen Teilbereiche betrachtet werden, in den die Instrumente des Marktes und des Wettbewerbs vordringen und die gewachsenen Strukturen fundamental verändern."

Anklicken und lesen (ggf herunterladen) sollte das, wer eine kompetente Lageeinschätzung will. "Plakatwähler" brauchen nichts zu unternehmen. 


[Dresden]
Nachdem vom Online-Blätt'l niemand (wirklich niemand - und das ist keine Kritik!) auch nur versucht hat, hier in irgend einem Sinne zu argumentieren, wollen wir wenigstens informieren, wo es etwas Gescheites zu lesen gibt. Hier schon sehr lange verlinkt (unter "Mehr aus Dresden") befindet sich ein Blog namens Franks gesammeltes Halbwissen. Vor schnellem Urteil sei gewarnt! Dieses "Halbwissen" umfasst mehr als manch Anderem sein Ganzes. Dort findet sich auch der lesenswerte Artikel (Link zum Volltext =>) Dresdner Krankenhäuser und ein schwieriger Bürgerentscheid, aus dem wir hier nachfolgend zitieren:

Freitag, 21. Oktober 2011

Heute Filmpremiere: Spielt süßer den Tod

Eine Produktion vom Rocktheater Dresden e.V.
Regie: Susanne Hörenz; Deutschland 2011

Wann: Freitag, 21. Oktober · 20:00 - 22:00
Wo: Kino Thalia - Görlitzer Straße 6
Dresden-Neustadt, Sachsen

Am Anfang war das erfolgreich aufgeführte Theaterstück "Spielt süßer den Tod...", einer vielschichtigen Collage aus Spiel, Musik und Video. Daraus ist eine Filmerzählung in Spielfilmlänge entstanden, die eine reine Aufführungsdokumentation weit hinter sich lässt. Sie verlässt den Raum des Theaters, wird gegenwärtig und vermag so auch die Mauer zwischen Film und Zuschauer zu überwinden.

Auf Grundlage des Gedichtes "Todesfuge" von Paul Celan wird sich dem Holocaust in einer Interpretation aus verschiedenen Sichtweisen angenähert. Ohne Klischees zu bedienen oder den Abend in Schwermut enden zu lassen, kommt dieses unbekömmliche Thema in Häppchen daher, nicht mundgerecht aber durchaus verdaubar. Kann man über den Holocaust spielen und erzählen? Man kann und man sollte.

In Anwesenheit der Darsteller und Regisseurin – anschließend Filmgespräch.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

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Vorsicht Werbung:

Irgendwoher muss das Geld ja schließlich kommen ;-)